Es gibt viele Argumente für eine 4000 Jahre alte Kulturpflanze!

Wussten Sie schon ...

  • dass aus dem Ertrag von 1 Hektar Raps 2000 Liter feines Rapsspeiseöl  gepresst werden können? Das reicht aus, um 10 Tonnen Pommes frites zu frittieren oder 50.000 frische Salate mit Marinade zu versehen.
  • dass Rapsspeiseöl das ernährungsphysiologisch beste Fettsäuremuster aller Ölpflanzen hat, vor allem durch seinen hohen Anteil an essentiellen ungesättigten Fettsäuren?
  • dass 1 Hektar Raps 40 Menschen ein Jahr lang mit Sauerstoff versorgen kann?

Raps (Brassica napus) ist aus einer Kreuzung von Kohl (Brassica oleracea) und Rübsen (Brassica rapa) hervorgegangen. Früher war Rapsanbau in der Landwirtschaft wenig verbreitet, da Raps wegen seines hohen Gehalts an Erucasäure bitter schmeckte. Zudem führten Glucosinolate zu Verdauungsproblemen, so dass eine Verfütterung problematisch war. Neue Züchtungen führen dazu, dass beide Stoffe nur noch in geringen Mengen vorkommen. Heute ist dieser nicht gentechnisch erzeugte Doppel-Null-Raps weit verbreitet als preiswertes Eiweißfuttermittel in Futtermischungen oder als Einzelkomponente zum Eiweißausgleich in maissilagereichen Rationen zur intensiven Bullenmast.

Gentechnisch veränderten Raps lehnen wir ab!

  • denn selbst Rapshonig enthält die von den Bienen beim Einsammeln des Nektars aufgenommenen Blütenpollen.
  • Befliegen die Bienen gentechnisch veränderten Raps, sind die übertragenen Gene - wie alle anderen Gene auch- im Honig nachweisbar.

Unsere Vertragslandwirte bauen ausschließlich natürlichen - also nicht gentechnisch veränderten -  Raps an. Somit tragen wir dazu bei, unkalkulierbare Risiken auszuschließen, um höchste gesundheitliche Sicherheit bei der Verfütterung zu gewähren.